Partner-Vereine

 Auch ein Verein der Größe und Bekanntheit des TSV BAYER 04 Leverkusen oder im Basketballbereich der BAYER GIANTS wäre schlecht beraten sich nicht um gute nachbarschaftliche Beziehungen zu bemühen. So wurde auf Leverkusener Stadtgebiet bereits vor vielen Jahren eine „offizielle Partnerschaft“ mit den ansässigen Vereinen Fast Break Leverkusen und TuS 82 Opladen vereinbart. Viele Spieler aus den jeweiligen Vereinen haben seither den Weg in die eine oder andere Richtung gefunden, letztlich profitieren alle von den guten Verbindungen.

Aber auch „auswärts“ pflegen die BAYER GIANTS beste Verbindungen mit einigen Vereinen. Davon profitieren insbesondere die beiden Jugend-Bundesligamannschaften JBBL und NBBL, aber auch die Vereine der betreffenden jungen Spieler, die die basketballerische Ausbildung auf höchstem Niveau gerne mitnehmen und zumeist in Doppellizenz für den eigenen Verein weiter auflaufen.

Die ältesten Verbindungen gibt es wohl zum BBV Köln Nordwest, einem Verein, der in Köln Ehrenfeld beheimatet ist und seit vielen Jahrzehnten mit zu den besten Ausbildungsprogrammen in NRW gehört. Fast in jeder Saison gibt es gleich mehrere Talente, die den Weg nach Leverkusen finden und die Jugend-Bundesliga Mannschaft verstärken. Gleichzeitig bleiben sie zumeist ihrem Stammverein treu und spielen dort weiter auf Landesebene in ihrer angestammten Mannschaft.

Inzwischen ebenfalls Tradition hat die gute Verbindung zum Nachwuchsprogramm in Wuppertal. Klaus Pook, Trainer im Jugendbereich, ist ein äußerst engagierter Basketballlehrer, dem es gelungen ist, das Wuppertaler Programm unter den besten von NRW zu etablieren. Regelmäßig erscheinen die Wuppertaler Teams in den höchsten Ligen von NRW und so ist es nicht verwunderlich, dass öfters mal einige seiner Talente in Leverkusen „anklopfen“ und im jeweiligen Bundesligateam „mitmischen“ wollen. Kevin Oberlack, Headcoach der JBBL, freut sich über gut ausgebildete und engagierte Spieler.

Aus einer jahrelangen „Hassliebe“ mit dem Verein aus der Nachbarstadt Leichlingen ist inzwischen eine gut funktionierende und vor allem erfolgversprechende Partnerschaft geworden. Vor zwei Jahren noch hatten sich die besten Talente beider Vereine im Wettkampf gegenübergestanden und sich teilweise erbitterte Kämpfe geliefert. Sicher hat diese Rivalität den beteiligten Spielern dabei geholfen, sich weiter zu entwickeln, derweil ist sie einem freundschaftlichen, nachbarschaftlichen Verhältnis gewichen. Ehemalige Rivalen haben sich zusammengetan und kämpfen nun auf Bundesebene gemeinsam gegen die besten Spieler unseres Landes. Wir sind gespannt, wie weit es die JBBL in der kommenden Saison tragen wird!

(Text: Thomas Röhrich / BAYER GIANTS Jugendkoordination)